Neue Öko-Zonen nerven
Verfasst von Henry unter Allgemeines am 5. Januar 2010
Klimahysterie vernebelt das Denken. So kann man es sich wohl nur erklären, dass im neuen Jahr in einigen deutschen Städten erneut Öko-Zonen eingerichtet werden. Oder es handelt sich einfach nur wieder um Abzocke. Denn mit den Innenstadtplaketten lässt sich gutes Geld machen. Man fragt sich, warum gibt es überhaupt noch Abgaswerte, Richtlinien und kostenpflichtige ASU-Untersuchungen, wenn doch überall Ausnahmeregelungen geschaffen werden? Unverständlich ist auch, warum in einigen Städten die Bürgern abgezockt werden und in anderen nicht.
Wer weiß, was man sich im kommenden Jahr noch so überlegt: Besondere Plaketten für Innen-und Außenzonen etwa.
Und es wird auch genügend unwissende Autofahrer, etwa aus ländlichen Gebieten, geben, die dann 40 Euro Strafe zahlen dürfen – wenn sie nämlich einfach einen unkomplizierten Ausflug in die Stadt machen wollen, ohne sich vorher eingehend über städtische Öko-Schutz-Verordnungen informiert zu haben. Dabei erfüllen die meisten Autos ohnedies die geforderten Abgaswerte. Die Plakette ist also reine Geldschneiderei. Die neuen Öko-Zonen nerven, wie die gesamte instrumentalisierte Klimahysterie. Aber es gilt auch hier: Angst macht Kasse!
Deutsch statt “Neusprech”-Kauderwelsch
Verfasst von Henry unter Allgemeines am 29. Dezember 2009
Wer sich für die Bewahrung der deutschen Sprache als Kulturgut einsetzt und beispielsweise Front gegen eine immer mehr um sich greifende Anglizismenflut macht, wird schnell bei zeitgeistgemäßen selbsternannten „Volkspädagogen“ auf Kritik stoßen. Schließlich lebten wir im Zeitalter der „Globalisierung“, heißt es unter anderem. Und auch das weltweite Netz (Internet) wird als Rechtfertigung für die bedenkenlose Ersetzung des Deutschen durch das Englische vorgebracht.
Ein Blick über unsere Grenzen beweist allerdings, dass es in Bezug auf Sprachbewusstsein auch anders geht. So ist festzustellen, dass etwa im französischen, spanischen und portugiesischen Sprachbereich das Eindringen des Englischen keinesfalls soweit fortgeschritten ist wie bei uns. Jedes Volk hat ein Recht auf die Bewahrung seiner eigenen Kultur, und somit sollte das Deutsche als Medium statt einer Fremdsprache weitestgehend benutzt werden. Dabei muss ins Bewusstsein gerufen werden, dass 100 Millionen Menschen in Europa Deutsch als Muttersprache haben. Ein EU-weiter Spitzenwert.
Doch hierzulande meinen viele, Kauderwelsch sei ebenso schick wie „Denglisch“, dieses verquere Gemisch aus schlechtem Englisch und wenig gutem Deutsch. Beispiele gefällig? Da schreibt eine Journalistin in einer „Home-Story“ über einen Millionär auf Mallorca, der Mann habe in seiner Villa auch einen „Chillroom“. Was hat er? Na ja, eben eine Ecke zum Ausspannen. Englisch: to chill – abkühlen. Oder: Im Fernsehen wird ein junger Mann vorgestellt, der der „Warm-Upper“ der Sendung ist. Donnerwetter, der Warm-Upper. Der heizt an, das fetzt. Und wenn eine Dame in trendigem „Outfit“ beim „Shopping“ in ein Kosmetikgeschäft geht, muss sie entweder des Englischen mächtig sein oder ein Wörterbuch in der Tasche haben, sonst könnte sie sich das Falsche für ihre „Eyeshadows“ besorgen und das würde den „Look“ überhaupt nicht „spacig“ machen.
Darüber hinaus: Auch im Supermarkt kann man bahnbrechender Erkenntnisse hinsichtlich zeitgeitsgemäßer Sprach(un)-Kultur teilhaftig werden. So fand der Verfasser dieser Zeilen jüngst ein Sortiment, dem die „Marketing-Experten“ den klangvollen Namen „Non-Food“ gegeben haben. Mit diesem eigenartigen Begriff aus der Muttersprache Shakespeares ist alles gemeint, was man nicht essen kann- auf Deutsch (in der Muttersprache eines Goethe) heißt das also: Nicht-Essen. Man erklärt bzw. bestimmt begrifflich etwas durch das, was es nicht ist. Soviel steht fest: Wenn Menschen in ihrer Muttersprache miteinander reden, sich aber dennoch nicht mehr verstehen, ist Gefahr im Verzug. Und wenn man auf dem Bahnhof auf der Suche nach einem Auskunfts-Schalter zwischen „meeting-point“, „informations-desk“ und „check-point“ hin und her irren muss, wird mehr als „nur“ Verständlichkeit geopfert.
Mehr Sprachbewusstsein tut not. Erwehren wir uns in diesem Sinne mit Nachdruck des Siechtums des Deutschen!
Hans Weidenbach
Linke Anarchisten wieder unterwegs
Verfasst von Henry unter Allgemeines am 28. Dezember 2009
Vergangene Nacht zündeten Unbekannte in Moabit mehrere
Gaskartuschen an Geschäftsstelle von Polizeigewerkschaft!
Anwohner der Calvinstraße hörten gegen 2 Uhr 30 einen lauten Knall, alarmierten aber erst gegen 11 Uhr die Polizei, als sie die Überreste der Kartuschen auf dem Gehweg fanden. Nach bisherigen Ermittlungen versuchten die Täter vier Gaskartuschen zur Explosion zu bringen. Von den vier zündeten lediglich zwei Kartuschen und beschädigten die Eingangsstufen und eine Außenjalousie. Weiterhin beschmierten die Täter eine Jalousie sowie das Klingeltableau des Eingangs durch Schriftzüge mit politischem Inhalt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion übernommen.
Quelle:Polizeiticker #3403
Also keine Polizeiwache, für die Kameraden die sich immer noch auf “gesamtrechts” versuchen zu informieren!
Quelle: ex-k3-berlin.de
Verlorene Staatsbürger in Uniform
Verfasst von Henry unter Allgemeines am 7. Dezember 2009
Nach dem Urteil von Militärexperten wohl aller Länder waren die deutschen Armeen im vergangenen Jahrhundert – insbesondere in beiden Weltkriegen – von überragender Kampfkraft. Von der schwächelnden winzigen Bundeswehr nimmt dies niemand an. Doch gemäß den Vorstellungen der USA und der ihnen dienenden Bertelsmann-Stiftung soll die Zahl der in Afghanistan eingesetzten Staatsbürger in Uniform auf 6.500 aufgestockt werden. Eine Entscheidung darüber will Bundeskanzlerin Merkel nach der im Januar in London stattfindenden Afghanistan-Konferenz treffen.
Wem dient das? Zum Ersten können diese Hilfswilligen den längst verlorenen Krieg in Afghanistan nicht gewinnen. Zum Zweiten wird sich der Hass der Völkergemeinschaft auch gegen das bisher hoch geschätzte Deutschland richten. Zum Dritten operieren diese Staatsbürger in Uniform an der Grenze des chinesischen Riesenreichs und lassen auf Dauer den gelben Drachen nicht ruhig.
Im Verlauf unserer zweitausendjährigen Geschichte verzeichnet die deutsche Politik viele nicht selten folgenschwere Verirrungen. Doch ein Einsatz im 6.000 km entfernten asiatischen Afghanistan gehörte bisher nicht dazu. Zu Guttenberg hat sich als viel gefeierter Feldherr bei seinem jüngsten Washington-Besuch mit abwegigen Argumenten für eine Verstärkung des deutschen Kontingents ausgesprochen. Die Chancen liegen dafür so gut wie die der frischen Truppen für das geschlagene Afrikakorps im November 1942 kurz vor der Kapitulation der 250.000 deutschen und italienischen Soldaten.
Dass die USA mit ihrem Imperialismus am Ende sind, konnte nicht anders kommen. Dass sie in dieser total verfahrenen Situation keinen Ausweg mehr finden, ist auch logisch. Doch hat uns Washington durch sein Eingreifen in beiden Weltkriegen und unzählige Unrechtstaten wirklich so viel Gutes getan, dass wir jetzt mit dem „Teufel“, wie es die Dritte Welt sieht, untergehen müssen?
Die Kriegspolitik Merkels und zu Guttenbergs ist, wie die Geschichte lehrt, der reine Wahnsinn. Zu Guttenberg setzt die Lüge drauf, der Afghanistan-Einsatz habe eine zunehmende Akzeptanz. Die überwältigende Mehrheit der Deutschen lehnt das mörderische Abenteuer ab, auch angesichts des Untergangs der britischen Kolonialarmee und der Roten Armee. Dass Bertelsmann für sein Übermaß an Nazismus im Dritten Reich „Wiedergutmachung“ leistet, kann für das deutsche Volk kein Trost sein, das im Gegensatz zu Merkels Konstruktionen von „Kollektivverantwortung“ niemandem etwas schuldet außer kommenden Generationen der Deutschen.
Dr. Gerhard Frey
Pressemitteilung vom 25. September 2009
DVU: Verfassungsklage gegen Platzeck und Blechinger
DVU-Landtagsabgeordneter Michael Claus will per einstweiliger Anordnung Beantwortung einer Kleinen Anfrage erzwingen
Potsdam – Mehr als sechs Wochen benötigte die Brandenburger Landesregierung, um auf die umfangreiche Kleine Anfrage 2982 des DVU-Landtagsabgeordneten Michael Claus mit einem einzigen Satz zu reagieren, der keine einzige der gestellten Fragen beantwortet. Aufgrund des bevorstehenden Endes der Wahlperiode würde eine Nachfrage des Abgeordneten nicht mehr beantwortet werden. Michael Claus hat deswegen das Landesverfassungsgericht angerufen.
Gemäß Artikel 56 Absatz 2 der Verfassung des Landes Brandenburg haben die Abgeordneten des Landtages u.a. das Recht, Fragen zu stellen. Satz 2 regelt dieses spezielle Recht genauer: „Fragen an die Regierung sind unverzüglich nach bestem Wissen und vollständig zu beantworten.“ Die Geschäftsordnung des Landtages Brandenburg (§ 59 Absatz 3 Satz 2) definiert das „unverzüglich“ aus der Verfassung als „innerhalb von vier Wochen“.
Die Kleine Anfrage 2982 (Drucksache 4/7846) des DVU-Volksvertreters Michael Claus beantwortete das Justizministerium weder unverzüglich noch vollständig und wohl kaum nach bestem Wissen. (Drucksache 4/7974). Michael Claus will deswegen eine Nachfrage stellen, um endlich doch noch Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Doch die Wahlperiode endet im Oktober und die Landesregierung beantwortet nach dem Beginn der neuen Wahlperiode keine Fragen mehr aus der alten Wahlperiode.
Um seine verfassungsmäßigen Rechte aus Artikel 56 durchzusetzen, hat Michael Claus daher das Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gegen den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck als Chef der Landesregierung und die Justizministerin Beate Blechinger als zuständige Ministerin angerufen. Er beantragt, die Verfassungswidrigkeit des Handelns der Landesregierung noch vor Beginn der neuen Wahlperiode festzustellen und bittet darum, dies ggf. im Wege einer einstweiligen Anordnung zu tun.


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